Tierrettung – Langenholtensen, B248

Datum: 18. Juli 2020 
Alarmzeit: 7:44 Uhr 
Art: Hilfeleistungseinsatz 
Einsatzort: Langenholtensen, B248 
Fahrzeuge: LF 10, TLF 3000, MTW 


Einsatzbericht:

Am frühen Samstagmorgen meldeten Passanten der Leitstelle Northeim einen verletzten Storch, der auf einem Stoppelfeld an der B248 auf Höhe der Einfahrt zur Brunsteiner Straße saß. Die Ortsfeuerwehr Langenholtensen wurde alarmiert, um das Tier einzufangen und zu einer Pflegestelle zu transportieren.

Nach Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle konnte man schnell erkennen, dass der Storch eine Verletzung am Bein aufweist und in seiner Bewegung beeinträchtigt war. Bei einem ersten Versuch, sich dem Storch aus größerer Entfernung zu nähern, ergriff das Tier direkt die Flucht und verschwand für eine Weile am Horizont.

Die Einsatzkräfte suchten anfangs vergeblich auf den Feldern und wiesen um Langenholtensen nach dem verletzten Storch, ehe der Storch nach einer Weile erneut auf dem Stoppelfeld gesichtet wurde.

Gemeinsam mit einer mittlerweile hinzugezogenen Tierärztin konnte man das Tier dort noch einmal beobachten und kam zu der Erkenntnis, dass der Storch zwar beeinträchtigt ist, trotz seines Handicaps aber ohne weitere ärztliche Hilfe in Freiheit überleben kann.

Der Einsatz konnte damit für die eingesetzten Kräfte beendet werden und der Storch flog mit einem Artgenossen in luftige Höhen. 

 

Ein Dank gilt an dieser Stelle der Tierärztin, die sich kurzfristig bereit erklärte, die Feuerwehr zu unterstützten.